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Leerlaufprobleme, sägen, Drehzahl sackt durch

Katze, Rostock, Montag, 13. März 2017, 06:49 (vor 921 Tagen)

Guten Morgen,

folgende Problematik hatte ich am M40 in letzter Zeit. Schwankender Leerlauf (Sägen zwischen 700 und 1000 Umdrehungen), Drehzahl sackt beim abtouren kurz unter Leerlaufdrehzahl fängt sich wieder, Benzinverbrauch erhöht. Sonstiges Laufverhalten, Beschleunigung ok.

Die üblichen Ratschläge hierzu aus dem Netz: Prüf mal alle Schläuche auf Risse. Nun, gebt mal bei einem (gesunden) Motor Falschluft zu, da sägt im Ergebnis nix.

Fehlersuche: Lambdasonde abgezogen, keine Änderung. Diese war von VEMO und Ende 2015 erneuert worden (kann doch wohl nicht schon wieder!). Problem damals: kurzes Stottern/keine Gasannahme bei Kaltstart nach etwa 700-1000m. Fehlerspeicher DME meldete irgendwas mit Endstufe.

TIS befragt -> Benzindruck, Fördermenge etc. prüfen. Also Manometer aus der Bucht besorgt. Ergebnis: Im Leerlauf knapp unter 3 bar. Im Zuge der Tests habe ich den Unterdruckschlauch am Regler abgezogen. Druck stieg auf etwa 3,6 bar, aber das sägen hörte plötzlich auf.


Wie jetzt? Unterdruckschlauch zugehalten. Sägen wird stärker. Verwirrung macht sich kurz breit. Funktion Benzindruckregler gegoogelt... Alles klar, die Kiste läuft zu fett. Durch das Abziehen des Schlauches wurde der Benzindruck höher und noch mehr Benzin eingespritzt. Blieb der Schlauch geöffnet glich sich das über die zusätzliche (Fremd)Luft wieder aus.

Nach TIS soll der Druck bei laufender Benzinpumpe bei 3 bar + 0,2 Bar liegen und bei Abschalten der Pumpe auf 3 bar (Nennwert) fallen und dort verharren (Rückschlagventil Benzinpumpe).

Also neuen Benzindruckregler gekauft, Bosch, ca. 150 Teuro. Nach Auspacken festgestellt, dass das Röhrchen für den Unterdruckschlach nicht eingelötet sondern nur eingebördelt ist und wackelt. Rückschicken lohnt nicht, wird bei einem Baugleichen nicht anders ein. Also schwarzen Silikon drum.

Neuen Benzindruckregler eingebaut.... Deutliche Besserung der Symptomatik. Aber immer noch ab und Durchsacken der Drehzahl und ab und an leichtes Sägen. Kiste läuft also immer noch zu fett. Ich geh am Stock! Was denn nun noch!?

Lambdasonda ab, Lambdasonde dran, keine Änderung. Das Teil ist ja auch quasi gerade erst neu.

Motortemperaturfühler DME im Wasserkocher mit Thermometer und Widerstandsmesser geprüft. TipTop.

Also noch mal Lambdasonde... Analoges Voltmeter drangehängt, Spannung im offenen Regelkreis Link geprüft. Ergebnis: ca. 230 mV

Prüfung im geschlossenen Regelkreis Link Ergebnis: ca. 450mV

Ist das Mistding doch wirklich (schon wieder) im Arxxx:-(

Neue Lambdasonde, diesmal von Bosch, eingebaut. Alles wieder chic:-D

Gruß Katze

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Es wäre für mich ein grosser Gewinn an Lebensqualität, wenn diejenigen welche nichts können, auch nichts tun würden.


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